Projektentwicklung

Die Marti Gesamtleistungen AG plant in Zusammenarbeit mit der Stadt Bern die Entwicklung des Areals an der Freiburgstrasse 129–131 in Bern. An diesem Ort ist vor über 100 Jahren die Baufirma Marti gegründet worden.

Nun plant die Grundeigentümerin in Zusammenarbeit mit der Stadt Bern wieder einen zukunftsweisenden Schritt: den Bau eines neuen Hauses für Wohnen, Arbeiten und Bildung mit attraktiven Aussenräumen, um das Netz an Grün- und Freiräumen im Quartier zu bereichern.

Die Entwicklung des Areals soll den Ort als «Tor zum Holligen-Quartier» massgeblich beleben. Vorgesehen ist ein neues Hochhaus mit 60 bis 70 Metern Höhe, das sich städtebaulich auf das Holligen-Quartier bezieht.

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Verdichtung mit Mehrwert

Der Bau eines Hochhauses bietet sich unter anderem an, weil damit Platz für zusätzlichen Freiraum entsteht, welcher mit der bestehenden Überbauungsordnung nicht geschaffen werden könnte. Aufgewertet werden sollen das Haus und das Quartier durch einen neuen, öffentlich zugänglichen Pocket-Park.

Die vorgesehene Areal-Entwicklung entspricht dem Richtplan der Stadt Bern für den Entwicklungsschwerpunkt (ESP) Ausserholligen, der sich in den nächsten 20 Jahren zu einem dichten Stadtzentrum entwickeln wird. Der Richtplan sieht vor, dass mehr Raum für Bildung, Wohnen und Arbeiten entsteht; zugleich sollen bestehende öffentliche Grün- und Freiräume aufgewertet und neue geschaffen werden.

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Die Entwicklung nimmt Form an

Ende 2026 startet ein Projektwettbewerb zur Überbauung des Areals. Das Siegerprojekt wird die Grundlage für eine neue Überbauungsordnung bilden, die dem Stimmvolk schliesslich zur Abstimmung vorgelegt wird.

Das Grundstück an der Freiburgstrasse 129–131 in Ausserholligen ist seit Jahren unternutzt. Derzeit befindet sich auf dem Gelände eine Liegenschaft, bestehend aus zwei Haushälften mit unterschiedlichem Sanierungsbedarf. Der ursprünglich geplante Abbruch der Liegenschaft wurde mittlerweile zu Gunsten von Zwischennutzungen zurückgestellt. Mit Wohnkollektiven konnten befristete Verträge zum Wohngebrauch abgeschlossen werden und Marti hat das bereits eingereichte Abbruchgesuch zurückgezogen.

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